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Posted on Februar 5th, 2007 by kinokinow.
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The way of the Earth warrior is the twofold way of camera and confrontation” - Captain Paul Watson, 1984, Sea Shepherd -
VideoaktivistInnen sind Menschen, die Video als ein strategisches Werkzeug im Kampf für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz einsetzen, so Thomas Harding, der Mitgründer des ersten Videomagazins in GB undercurrents. “VideoaktivistInnen versuchen, politische Aktionen und Inhalte mit dem Medium Film darzustellen und zu veröffentlichen, um dem Publikum einen solidarischen Einblick in die politische Bewegung zu ermöglichen, abseits von den üblichen, gewohnten, erwartbaren Formaten der etablierten Massenmedien. Sie begeben sich, soweit es geht, ‘in’ die Aktion und halten nicht von oben drauf. Durch diese Perspektive sind sie nicht außenstehend und beobachtend, sondern Teil dessen, was geschieht. Durch Videoaktivismus soll Einzelpersonen, Gruppen und Strömungen eine Stimme verschafft werden, die sonst nicht beachtet oder aus der öffentlichen Diskussion herausgehalten wird. Geschehnisse werden bewusst von denjenigen Seiten beleuchtet, die sonst im Hintergrund bleiben. Dadurch wird die Möglichkeit eröffnet, Diskussionen und Auseinandersetzungen anzustoßen oder voranzubringen. Videoaktivismus ist ein Forum der politischen Praxis innerhalb demokratischer, sozial-emanzipatorischer Bewegungen. VideoaktivistInnen wollen ihr Publikum auch dazu motivieren, selber aktiv zu werden. Die Konsumhaltung des Publikums soll durchbrochen werden. Die Produktion von Videos ist eine Aktionsform, mit der gesellschaftliche Verhältnisse untersucht, kritisiert und durchschaubar gemacht werden, und mit der Formen von Widerstand propagiert und diskutiert werden. Neben dem Produzieren ist auch das öffentliche Vorführen von Videos eine Form des Videoaktivismus.” aus videoactivism.de
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